Montag, 25. Juli 2011

EMail meiner Freundin Anita über "Papa Klaus Quartett"

Das war Swing und Jazz vom Feinsten im „ Salmen“ in Hartheim. Schon nach den ersten Tönen war klar : Das wird ein toller Abend.

Gibt es einen Grund 80 km nach Hartheim zu fahren? Ja, nämlich den wirklich beeindruckend gestalteten Salmen mit seinem Saal und Bühnenemälde zu erleben mit einer Musik, die im wahrsten Sinne des Wortes einem vom Hocker reißt.

Papa Klaus und seine Jazzmen spielten ihre Musik -  Sinatra, Armstrong, Glenn Miller, Elvis,  und viele mehr -  mit einer Leichtigkeit, einer Präzision, einem Sound, einem Rhythmus, und einer Stimme, die mit den „Originalen“ einer anderen Epoche vergleichbar ist. Also kurz gesagt: einfach Grandios!!!!

Das Publikum wurde in ein Ambiente einer Bar auf einem grossen Kreuzfahrtschiff versetzt, und gleich danach aufgefordert, im Tanzsaal das Bein zu schwingen.

Mit ihrer mitreißenden Musik, mit Witz, lustigen Shows, und ihrer Freude daran, ihr Spitzenkönnen in verschiedenen Instrumenten und Gesangsinterpretationen  preiszugeben, war jedes Musikstück ein Höhepunkt in sich selbst.

Der Abend war zu kurz, das Publikum wollte noch mehr, es war begeistert!

Es bleibt nur die Möglichkeit, im vielfältigen Programm vom Salmen in Hartheim die nächste Veranstaltung wahrzunehmen. Ein Geheimtipp für alle!

Von meiner Freundin Anita Braun Kehl.

Sonntag, 24. Juli 2011

Papa Klaus Quartett im Salmen.

Schade das Ihr nicht da gewesen seid, Ihr habt etwas verpasst.




 Hier seht Ihr Heiby am Schlagzeug, er ist sehr konzentriert, er muß ja auch den Takt vorgeben.





Auch gestern wurde die Zeit vor dem Konzert wieder genutzt, um noch eine Kleinigkeit zu essen.




Leider war das Konzert nicht ausverkauft, was aber der Stimmung nicht geschadet hat .





 In der Pause haben sich die Zuhörer   über "Papa Klaus Quartett" ausgetauscht, und wie ich gehört habe, haben alle die nicht da waren etwas verpasst.




Klaus Obert und Rolf Imm hinter der Theke, die beiden sind schon ein eingespieltes Team.




Es war eine ware Freude dieser Lust am musizieren zuzuhören. Papa Klaus (rechts Kontrabass)und seine Männer(Rupfi, Heiby und Michael von links)  haben auch sehr viele Showeinlagen geliefert.










Michael Weymann und Bernhard Pfrengle (stellvertretender Bürgermeister) haben sich nach dem Konzert auch noch gut amüsiert.




Und auch bei diesem Konzert gab es etwas Kabelsalat, nur eine etwas andere Geschmacksrichtung. :-)))



Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und vielleicht sehen wir uns ja bei der Spootschicht am nächsten Sonntag im Salmen.

Gruß Regina Boll

Samstag, 16. Juli 2011

Helferfest im Salmen

Heute hatten wir im Salmen ein Helferfest.



 Hansjörg Pfrengle, Horst Fiebiger und Winfried Grau haben uns den ganzen Abend bedient, und sie haben das so gut gemacht, dass man sie öfter fragen sollte.



Ein kritischer Blick, aber Hansjörg schafft das. 




Die Gäste kamen zahlreich.





















Ich hoffe wir sehen uns am Sonntag zum Dämmerschoppen im Salmen.

Gruß Regina Boll

Rheinstraße 20



Schade, das auf diesem alten  Straßenschild die Hausnummer fehlt.





Der Salmen hat einen Dauerbewohner bekommen, da er nie schläft könnten wir uns die Alarmanlage fast sparen..




Adolf Weiß findet auch immer etwas zum Arbeiten.


Morgen ist ganz normal Dämmerschoppen ohne Programm.

Gruß

Regina Boll

Sonntag, 10. Juli 2011

In eigener Sache.

Kommentare die von "Anonym" gemacht werden, werde ich generell nicht veröffentlichen. Wer andere angreift sollte auch den Mut haben seinen Namen zu nennen.

Regina Boll

100. Geburtstag Sybille Bedford




 Eddy Weeger ist sehr konzentriert und wie man sieht hat er sich sehr gut vorbereitet.





 Das Ehepaar Pfister von der Buchhandlung Pfister in Bad  Krozingen war heute auch im Salmen.







Herr Henrich spielte in den Pausen auf dem Klavier, und musste sich dann mit einem Bier stärken.




Ich wünsche allen eine schöne Woche.

Gruß Regina Boll


(Für die Badische Zeitung von Otmar Faller)
HARTHEIM. Das Ambiente im Salmen stimmte: Dieter Henrich spielte im Foyer auf dem Klavier zeitgenössische Lieder, bevor Archivar Eddy Weeger, hinter einem beeindruckenden Stapel Bücher sitzend, vor zahlreichen Zuhörern begann, über Sybille Aleid Elsa, Freiin von Schoenebeck, später verheiratete Bedford, zu sprechen. Anlass des Vortrags war der 100. Geburtstag von Sybille Bedford. Weegers Vortrag förderte unter anderem Interessantes aus den Kindheitstagen Bedfords zutage, die sie im Schloss von Feldkirch verbracht hat. Sybille Bedford, geboren am 16. März 1911 in Berlin-Charlottenburg, gestorben am 17. Februar 2006 in London, war eine Journalistin und Schriftstellerin. Sie arbeitete mit führenden europäischen und amerikanischen Zeitschriften wie The Spectator, Observer, Harpers and Queen oder der New York Times zusammen. Berühmt wurde sie unter anderem durch ihre Gerichtsreportagen, die sie auch einmal zu einer Verhandlung nach Staufen führten. Außerdem war sie Vizepräsidentin des internationalen PEN. Bedford hatte viele prominente Freunde in literarischen Kreisen: unter anderem Klaus und Erika Mann sowie Aldous Huxley, mit dem sie eine Jahrzehnte lange Freundschaft verband und der sie in kritischen Lebenslagen unterstützte.
Alle diese Bücher hier, erklärte Eddy Weeger und deutete auf den Stapel vor ihm, stammten aus der Feder von Sybille Bedford, mit der Weeger selbst noch persönlich in den 90er Jahren korrespondierte – allerdings in englischer Sprache, weil sie die deutsche nicht mehr beherrschte, und weil sie, wie sie ihm persönlich schrieb, "für die Dorfschule in Feldkirch keine Schande sein wollte".
Auf Grund der Scheidung ihrer Eltern, die sich für ihren Vater finanziell gesehen sehr negativ auswirkte, hatte sich die "Baroness" eine Zeitlang in Italien bei ihrer dort lebenden Mutter und später in Frankreich aufgehalten. Der Weg zurück nach Deutschland wurde ihr versperrt, weil sie sich in einem Artikel in Klaus Manns Exilzeitschrift "Die Sammlung" kritisch über die Nazis geäußert hatte. Mit Mann und anderen Exil-Literaten, die sich seit 1933 in Sanary-sur-Mer an der Côte d’Azur aufhielten und die damals ihre Nachbarn waren, solidarisierte sich die junge Frau. Zudem war ihre Großmutter Jüdin, die allerdings zum katholischen Glauben konvertiert war.
Nach der Veröffentlichung des besagten Artikels wurde ihr Vermögen in Deutschland beschlagnahmt. Sie hielt sich mit Sprachunterricht und der Hilfe von Freunden über Wasser. Im Jahr 1935 schloss sie mit dem britischen homosexuellen Walter Bedford eine Scheinehe, was ihr die britische Staatsangehörigkeit einbrachte. Vor der drohenden Besetzung Südfrankreichs durch die deutsche Wehrmacht gelang es ihr 1940, mit einem der letzten Schiffe von Genua nach Amerika zu fliehen.
Baroness "Billi", so wurde sie von den Kindern in Feldkirch genannt, war nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nach Feldkirch gekommen. Das Schloss, vorher im Besitz der Familie Wessenberg, hatte 1912 ihre begüterte Mama ihrem Vater zur Hochzeit geschenkt. Nach der Trennung ihrer Eltern lebte die Baroness mit ihrem Vater und der Haushälterin Lina alleine auf dem Schloss – allerdings unter wenig erhebenden Umständen. Weeger zitierte in der zweiten Hälfte seines Vortrages aus Bedfords Buch "Rückkehr nach Sanary" – darin ist unter anderem zu erfahren, dass die Deichsel der Schloss-Kutsche tiefer gelegt wurde, weil ihr Vater aufgrund der finanziellen Misere der Familie keine Pferde mehr besaß und die Kutsche deshalb von zwei Eseln gezogen werden musste. Auch die alltägliche Speisekarte war ein Thema, vor allem die "Pflutten (aus Grieß oder Kartoffeln), Knöpfle und Spätzli", die von der Haushälterin Lina zubereitet wurden.
Ängste hätte sie ausgestanden, erinnerte sich Bedford, dem Geist "Wessenberg" zu begegnen, wenn sie ihr Vater mit einer brennenden Kerze in der Hand in den Keller zum Weinholen geschickt hätte. In der Dorfschule habe es "Tatzen-Schläge" auf die Hand gegeben und manchmal hätte der Lehrer für ein schlimmes Vergehen einen Jungen einfach über das Pult gelegt und ihm den Hintern versohlt.
Den Ort Feldkirch beschrieb sie in ihrem Buch als kleines Dorf mit etwa 250 Einwohnern, mit weniger als 50 Häusern, die sich vier Familiennamen, nämlich die "Rinderles, Fallers, Martins und Hausers" geteilt und die alle Landwirtschaft betrieben hätten. Immerhin: Pfarrhaus und Schloss hätten fließendes Wasser gehabt. In der Kirche beobachtete die kleine Baroness genau, welcher Ministrant das Messbuch von der Epistel- zur Evangelienseite tragen musste und dass die Sitzordnung genau geregelt war.

Nach Eddy Weegers begeistert aufgenommenem Vortrag sorgte zum Schluss Mathilde Boll aus Feldkirch noch für eine Überraschung, als sie plötzlich ein Puppenkleid vorzeigte, welches tatsächlich von der "Baroness" aus Feldkirch stammen soll. Wie sie zu diesem Kleidchen gekommen war, blieb allerdings Frau Bolls Geheimnis.

Samstag, 9. Juli 2011

Die Arbeit wird nicht weniger.

Auch am heutigen Samstag sind Franziska, Rolf, Adolf und Camillo wieder im Salmen und schauen nach dem Rechten.




Franziska macht für den Sonntag alles sauber.
So ein Putzdienst ersetzt doch manches Fitnessstudio.





 Rolf hat von zu Hause drei wunderschöne Akkordeons  mitgebracht, diese schmücken nun das Klavier im Foyer.




Das Kräuterbeet sieht auch nicht mehr so leer aus, die Pflanzen wachsen und gedeihen.





Die Brauerei Alpirsbacher Klosterbräu hat dem Salmen für den Garten zwei große Sonnenschirme gespendet, von nun an sind wir auf der Terrasse gut beschattet.




Magdalene Deuchler hat heute einen Kartoffelsalat gespendet, damit war das Mittagessen gesichert.





Rolf sägt, Camillo und Adolf haben die Oberaufsicht. :-))

Ich würde mich freuen, wenn wir uns morgen bei der Lesung von Eddy Weeger sehen.

Gruß Regina Boll