Mittwoch, 17. Juli 2013

Salmen, Frau Schönberger und der Gemeinderat von Hartheim

 

 

Heute, Mittwoch den 17. Juli 2013, kommt um 16.00 Uhr auf SWR 4 ein Bericht über die gestrige Gemeinderatssitzung.

Es lohnt sich sicher da reinzuhören.

 
 
 

Sonntag, 14. Juli 2013

Informationen zum Salmen und Kathrin Schönberger.


 
Der untenstehende Text ist vom Flyer am Sonntag den 14. Juli 2014 kopiert.
 
 
 
 
 
 








(Dieser Text ist nicht mein geistiges Eigentum ( Quelle Salmenverein))

Freitag, 12. Juli 2013

Bericht aus der Badischen Zeitung vom 12.Juli 2013

 

 

Verein und Gemeinderat streiten mit Bürgermeisterin um den Hartheimer Salmen


Der Salmen in Hartheim hat sich zu einer beliebten Kultur- und Begegnungsstätte gemausert. Doch die Hartheimer Bürgermeisterin möchte beim Betrieb stärker mitreden. Daraus hat sich ein handfester Konflikt entwickelt.
Der Hartheimer Gemeinderat hat nach monatelangem Ringen hinter den Kulissen um einen neuen Nutzungsvertrag für die Kultur- und Begegnungsstätte Salmen den Vertragsentwurf des Salmenvereins abgesegnet – und damit die Vorstöße der Bürgermeisterin nach einer ausgedehnteren Nutzung abgeschmettert. Der Konflikt zeigt, wie tief der Graben weiterhin ist zwischen Gemeinderat und Bürgermeisterin Kathrin Schönberger, die der Sitzung am Dienstag aus Krankheitsgründen nicht beiwohnen konnte.

Auf den Salmen sind die Hartheimer stolz. Das ehemalige Gasthaus, das dem Literaturwissenschaftler und Bestsellerautor Dietrich Schwanitz letzte Heimstatt war, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer angesagten Kultur- und Begegnungsstätte gemausert. Ob Musik, Kleinkunst, Lesungen oder Vorträge – die Veranstaltungen in dem Saal mit dem beeindruckenden Shakespeare-Fresko wurden immer zahlreicher und bei Kulturfreunden in der Region immer beliebter. In der Gaststube im Erdgeschoss findet zwar kein regulärer Gastronomiebetrieb statt, doch als gemütlicher Treffpunkt, etwa nach den Veranstaltungen oder an Sonntagen, werden die Räumlichkeiten gerne genutzt.
 
Motor dieser Entwicklung ist der Salmenverein – mit rund 400 Mitgliedern der zweitgrößte Verein in Hartheim. "Ohne die Gründung des Salmenvereins wäre der Salmen an private Hände veräußert worden", ist sich der Erste Vorsitzende Paul Altenburger sicher. Zigtausende Arbeitsstunden haben ehrenamtliche Helfer nach der Gründung des Vereins 2008 in die Sanierung des ziemlich heruntergekommenen Salmen investiert. Der laufende Betrieb wird komplett von Mitgliedern des Salmenvereins organisiert, ein Großteil der Betriebskosten des Gebäudes aus der Vereinskasse bezahlt.

Entsprechend groß ist die innerliche Bindung vieler Salmenvereins-Aktiver an ihr "Kind", entsprechend groß das Selbstbewusstsein, hier etwas Wertvolles für Hartheim zu schaffen. Entsprechend groß ist aber auch das Konfliktpotenzial, sollte jemand auftauchen, der für den Salmen andere Vorstellungen entwickelt als der Verein.

Und genau das scheint passiert zu sein. Aus rechtlichen Gründen war eine neue Ausarbeitung des Nutzungsvertrags zwischen der Gemeinde als Eigentümerin des Salmen und dem Salmenverein als Nutzer und Betreiber nötig geworden. Und Hartheims Bürgermeisterin Kathrin Schönberger wollte die Gelegenheit offenbar nutzen, mehr Einfluss auf die Aktivitäten im Salmen zu bekommen.
 
In einer Tischvorlage, die Schönberger für die Gemeinderatssitzung am Dienstag ausgearbeitet hat, lassen sich die strittigen Punkte erkennen. Vor allem in Fragen der Nutzung des Salmen gingen und gehen wohl immer noch die Meinungen zwischen Bürgermeisterin und Salmenverein deutlich auseinander. In einem Vertragsentwurf, den Schönberger vom Rechtsanwaltsbüro Schotten Fridrich Bannasch ausarbeiten ließ, sollte der Gemeinde ein direktes Zugriffsrecht auf die Belegung des Salmen eingeräumt werden. Schließlich, so die Argumentation der Bürgermeisterin, sei die Gemeinde ja Eigentümerin. Und der Salmen solle über den Salmenverein hinaus einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Aus Schönbergers Ausführungen klingt durch, dass sie dem Verein vorwirft, den Salmen eigenmächtig, selbstherrlich und unkontrolliert zu führen.

Belegung von Gemeindeseite ja – aber nicht ohne Absprache mit dem Salmenverein, heißt es von der Gegenseite. "Schönberger möchte den Salmen zu einer weiteren Gemeindehalle für alle möglichen Veranstaltungen machen", lautet die Befürchtung, die Paul Altenburger stellvertretend für den Salmenverein ausspricht. Der aber möchte den kulturellen Charakter des Schwanitzhauses bewahren. Und vor allem: Bei einer ungebremsten Belegung durch die Gemeinde sei die Gefahr groß, dass die mühe- und liebevoll gestaltete Einrichtung des Salmen ruckzuck ramponiert werde, fürchten die Mitglieder des Salmenverein.

Was der Bürgermeisterin auch nicht passt, ist die lange Kündigungsfrist, die der Salmenverein fordert. Der möchte auf 15 Jahre hinaus das Nutzungsrecht garantiert haben, im Vertragsentwurf der Verwaltung sollte indes eine Kündigungsfrist von zwei Jahren festgesetzt werden. Was beim Salmenverein sogleich die Befürchtung nährte, demnächst vor die Tür gesetzt zu werden. Zumal es in der Zwischenzeit einen weiteren Schnitt zwischen Rathausspitze und Verein gab – Schönberger hatte ihre Mitgliedschaft gekündigt.

Der Konflikt schwelt nun schon seit etlichen Monaten – und ist längst nicht mehr nur ein Streit zwischen Bürgermeisterin und Salmenverein, sondern zwischen Rathausspitze und Gemeinderat. Im Dezember 2012 billigte der Hartheimer Rat im Grundsatz einen Vertragsentwurf des Salmenvereins, der auf die Bedürfnisse des Vereins zugeschnitten ist. Um Rechtssicherheit zu bekommen, wurde dieser Entwurf dem Landratsamt zur Prüfung vorgelegt.

Die Behörde schickte den Vertrag, offenbar nur mit kleineren Änderungsvorschlägen versehen, zurück; die Rücksendung landete im Rathaus und blieb dort – so der nächste Vorwurf des Salmenvereins – zunächst einmal liegen. "Stattdessen legen Sie uns unvollständig – sämtliche Anlagen fehlen – einen ganz anderen Vertrag vor, den wir innerhalb weniger Tage prüfen und mit Änderungswünschen versehen sollen", klagt der Salmenvereins-Vorsitzende Altenburger Anfang Juni in einem Brief an die Bürgermeisterin. "So, sehr geehrte Frau Schönberger, werden wir sicher nie zu einem einvernehmlichen Ergebnis kommen."

In der Tat. Bei einer Enthaltung billigte der Rat am Dienstagabend erneut den Vertragsentwurf des Salmenvereins – ohne weitere Diskussion. Die Beratungsvorlage der abwesenden, weil erkrankten Bürgermeisterin, in der sie unter anderem erklärte, "dass es noch nie in der Geschichte der Gemeinde Hartheim vorgekommen sei, dass ein Verein der Gemeinde einen Vertrag zur Unterschrift vorgelegt habe", wurde von den Räten keines Blickes gewürdigt, geschweige denn diskutiert.

(Quelle Badische Zeitung)

      

Montag, 10. Juni 2013

Mimmo di Lipari und Helmuth Lindlar im Salmen


Es war wiedereinmal ein toller Abend mit Mimmo und Helmuth. Schon im dritten Jahr in Folge spielen die beiden Vollblutmusiker im Juni im Salmen. Es macht immer Spaß den Beiden zuzuhören egal ob die Töne  leiser oder etwas lauter sind.

(Am 4. August sind die Beiden auf SWR bei Kaffee oder Tee zu sehen)



























Dienstag, 26. März 2013

Generalversammlung im Salmen




Der Vorstand: (Hinten) Iris Weymann, Gottfried Link, Peter Henning, Raymond Graff, Volker Volquarz, Eddy Weeger, Christiana Schmid. (Vorne) Rolf Imm, Otmar Faller, Franziska Altenburger, Paul Altenburger.
HARTHEIM AM RHEIN (ofa für die Badische Zeitung). Seit der letzten Mitgliederversammlung am 21. Oktober 2011 befindet sich der Salmen auf dem besten Wege zu einer Erfolgsgeschichte. "Alle Zweifel bezüglich der Akzeptanz durch die Bevölkerung, die Erstellung von Veranstaltungsprogrammen sowie deren Durchführung – inhaltlich und personell erwiesen sich schnell als weitgehend unbegründet." Mit diesen Worten eröffnete Paul Altenburger, Erster Vorsitzender des Vereines zur Erhaltung und Nutzung des historischen Gasthauses und Schwanitz-Hauses "Zum Salmen", die diesjährige Mitgliederversammlung, zu der er eine große Anzahl von Besuchern willkommen heißen konnte. Aus Altenburgers weiteren Worten war zu entnehmen, dass hinter dieser Erfolgsgeschichte auch ein Riesenberg an Arbeit steckt, die nur durch eine Vielzahl von freiwilligen Helfern bewältigt werden konnte. Altenburger bedankte sich bei allen treuen Helferinnen und Helfern und erwähnte dabei namentlich Rolf Imm, den er "den Motor des Betriebes" nannte.

Mit dem Salmen, so Altenburger weiter, habe Hartheim einen kulturellen Mittelpunkt gewonnen, der mit fast 60 Veranstaltungen in den vergangenen Monaten, also drei bis vier Mal wöchentlich, ein ansprechendes Programm biete. Inzwischen habe der Salmen einen Bekanntheitsgrad erreicht, der ihn bei Künstlern immer interessanter werden lasse. "Wir liegen auch der Gemeinde nicht auf der Tasche", betonte Altenburger und erklärte, dass alle Ausgaben in nicht unbeträchtlicher Höhe wie etwa die Betriebskosten des Hauses vom Verein selbst getragen würden.
Ein wichtiges Ereignis, berichtete Schriftführer Otmar Faller in seinem Rechenschaftsbericht, sei im Berichtszeitraum vor allem der feierliche Festakt hinsichtlich der Eröffnung des Schwanitzraumes in Zusammenarbeit mit dem Literaturarchiv in Marburg gewesen. Dieser Schwanitzraum kann jeden Sonntag ab 17 Uhr besichtigt werden, da immer während der zur gleichen Zeit beginnenden "Abendschoppen" im Foyer des Hauses dazu Gelegenheit bestünde. Faller wies auch auf die Vielfältigkeit der kulturellen Veranstaltungen hin, deren Palette von Theatervorstellungen, Soireen, Lesungen bis hin zu Musikveranstaltungen sehr weit reiche. Außerdem sei der Salmen auch eine deutsch-französische Begegnungsstätte, in der entsprechende Veranstaltungen, beispielsweise mit den Freunden aus der Partnergemeinde Fessenheim, stattfinden.
Mehr als 11 000 ehrenamtliche Stunden

Faller wies auch auf die Eigenleistungen der freiwilligen Helfer, Silberköpfe genannt, hin, die seit Beginn der Baumaßnahmen unter der Leitung ihres Bauleiters Rolf Imm schon mehr als 11 000 ehrenamtliche Stunden für den Salmen erbracht haben. Die Vorstandschaft und die Mitglieder des Salmenvereines würden sich freuen, so der Schlusssatz des Schriftführers, wenn endlich mit dem Rathaus ein Nutzungsvertrag abgeschlossen werden könnte, mit dem beide Parteien gut leben könnten. Bislang konnten sich Gemeinde und Salmenverein nicht auf einen neuen Nutzungsvertrag einigen.

Der ausführliche Bericht der Kassenführerin Iris Weymann wurde von Christiana Schmidt, die zusammen mit Raymond Graff aus Fessenheim die Kasse prüfte, wie folgt kommentiert: "Alleine der Kassenbestand weist nach, mit wie viel Enthusiasmus diese Kassenführerin arbeitet und der Verein geführt werde". Schmidt bestätigte der Kassenführerin daher eine hohe Kompetenz, so dass die Entlastung der gesamten Vorstandschaft nur noch eine Formsache war.

Bevor es aber zu den erforderlichen Neuwahlen kam, wurde über eine Änderung der Satzung hinsichtlich einer erweiterten Zusammensetzung der Vorstandschaft beraten und im Sinne der gemachten Änderungsvorschläge abgestimmt, so dass die anschließenden Vorstandswahlen unter der Leitung von Bürgermeisterstellvertreter Bernhard Pfrengle zu folgendem Ergebnis führten. Erster Vorstand: Paul Altenburger, Zweiter Vorstand: Eddy Weeger, Schriftführer: Otmar Faller, Rechner für das Foyer: Rolf Imm, Rechnerin für den kulturellen und den Geschäftsbereich: Iris Weymann. Als Beisitzer wurden gewählt: Franziska Altenburger, Peter Henning, Gottfried Link, Hansjörg Pfrengle und Volker Volquartz. Auch die bisherigen Kassenprüfer, Christiana Schmidt und Raymond Graff, wurden in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Grußwort wies Bernhard Pfrengle ausdrücklich darauf hin, dass er eigentlich keinen Auftrag hätte, als Bürgermeisterstellvertreter zu sprechen. Pfrengle verhehlte indes nicht, dass er das Projekt "Salmen" von Anfang an immer unterstützt hätte, und dass er auch den größten Teil des Gemeinderates in dieser Angelegenheit hinter sich wisse. Der vom Schriftführer angesprochene Nutzungsvertrag sei "in der Mache" und auf einem guten Weg.

Sonntag, 13. Januar 2013

Theatergruppe Bremgarten "Der ewige Spitzbube"




Der Theatersaal im Salmen war brechend voll. Die Veranstaltung war schon im Voraus ausverkauft.




Theo Riesterer, Iris Knobel und Regina Dietsche schauen nochmal kurz nach dem Rechten. 





Vorhang auf.



Moni Vogelreiter (Lydia Palikowski), Bartl Steinbrecher (Theo Riesterer) und Flori Hochleitner ( Hubert Knobel)  sind ganz gespannt was das Testament wohl beinhaltet.







Bartl Steinbrecher und Margarete Pfiffebäcki.






Margarete Pfiffebäcki (Regina Dietsche) Katharina Moosberger (Nicola Baumann) und Bartl Steinbrecher (Theo Riesterer).










 Hier erfahren die drei Damen , dass Sie den Hof wohl nicht erben werden.



Schauspieler: 
Hubert Knobel, Lydia Palikowski, Nicola Baumann, Tanja Albiez, Regina Dietsche und Theo Riesterer. 


Der Abend war so schnell zu Ende. 
Im April kommt die Theatergruppe Bremgarten mit einem neuen Stück und der Salmen freut sich auf viele Besucher.

Freitag, 16. November 2012

Shakespeare,Schwanitz, Romeo und Julia, Hamlet, Othello...



Liebe Shakespearefreunde,

im Salmen in Hartheim am Rhein gibt es ein ganz tolles Wandgemälde nach Art von Veronese in welchem sehr viele Shakespearefiguren dargestellt sind.





Immer Sonntags ab 17.00 Uhr kann man dieses Gemälde besichtigen.

Hier der Link zu einem Fotobuch über dieses Gemälde:

http://viewer.fotokasten.de/OHw25no9gl

(Falls das Buch nicht zu öffnen ist, kann es an Antivir liegen. Einfach kurz den Echtzeitscanner ausschalten, dann müsste es funktionieren)